Frühlingsrollen-Pops

Ich liebe Frühlingsrollen, aber wie ihr wisst, bin ich kein Frittierfan. Bisher habe ich die leckeren Rollen deshalb ehrlicherweise oft als TK-Ware gekauft und im Backofen zubereitet.

Allerdings wird einem ganz schwindelig, wenn man sich mal ansieht, was für Inhaltsstoffe dort eigentlich enthalten sind.

Zeit also für einen neuen Test: Frühlingsrollen aus dem Cake-Pop-Maker. Geht das? Ja, allerdings nicht als ursprüngliche Variante. Der Frühlingsrollenteig ist sehr dünn und etwas brüchig. Alternativ kann man aber Reispapier oder Blätterteig nehmen. Die Reispapiervariante ist die kalorienarme Version. Wer Sommerrollen kennt weiß aber auch, dass Reispapier eine etwas zähe Konsistenz hat. Diese geht auch beim Backen nicht ganz weg.

Wer es lieber knusprig mag, greift lieber auf Blätterteig zurück. Dieser ist von Natur aus buttrig und so fehlt einem auch die Frittiererei nicht wirklich ;).

Das Praktische an dem Rezept: Ihr könnt eine große Portion Füllung zubereiten und die andere Hälfte als Hauptspeise um Fleisch/Fisch und Kokosmilch (und Gewürze wie z. B. Curry) ergänzen und zu Reis essen und aus der anderen Hälfte leckere Frühlingsrollen zubereiten.

Ich selbst habe beide Varianten der Frühlingsrollen (Reispapier und Blätterteig) für euch getestet, allerdings über zwei Tage hinweg. Die Füllung hält sich auch locker 2 Tage im Kühlschrank.

Zutaten (für 4 Füllungen – 48 Pops oder 24 Pops und ein leckeres Hauptgericht)

  • 200 g Weißkohl
  • 150 g Zucchini
  • 1 Zwiebel
  • 100 g Karotten
  • 1 Glas Mungbohnen
  • 1 Packung Glasnudeln
  • 0,5  1 TL Salz
  • etwas Pfeffer
  • optional für etwas mehr Schärfe Chilipulver/-flocken
  • 2 EL Sojasoße
  • 2 EL Austernsoße (kann durch mehr Sojasoße ersetzt werden)
  • 1 EL Sesamöl
  • optional: Schweinefleisch oder Hühnerbrust (wenn man z. B. Reste davon da hat oder die Rollen mit Fleisch zubereiten möchte).
  • Backtrennspray oder Öl zum Einfetten
  • Soßen zum dippen nach Wahl 

 

  • Variante 1: Reispapier (1/2 Blatt pro Pop). Für die Reispapiervariante braucht ihr zudem noch eine Schüssel mit Öl, in der ihr eure Wickel vor dem Ausbacken wälzen könnt.
  • Variante 2: Blätterteigrolle (Blech – aus dem Kühlregal. 1 Rolle reicht für 24 Pops). Für die Blätterteigvariante braucht ihr noch etwas Milch oder Ei zum bepinseln.

 

  1. Erst ist das Gemüse an der Reihe. Den Weißkohl in feine Streifen schneiden. Die Möhren werden geschält, die Zucchini gewaschen und jeweils in feine Stifte geschnitten.
  2. Die Zwiebel schälen und fein würfeln.
  3. Die Mungbohnen lasst ihr in einem Sieb gut abtropfen.
  4. Bevor ihr mit dem Anbraten beginnt, sind die Glasnudeln dran. Nehmt hierzu eine Schüssel und übergießt darin die Glasnudeln mit kochendem Wasser (am besten aus dem Wasserkocher). Lasst die Nudeln ein paar Minuten ziehen, bevor ihr sie mit einer Küchenschere/Lebensmittelschere klein schneidet. (Einfach eine Gabel in eure Schüssel tauchen, anheben und mit der Schere abschneiden. Diesen Vorgang mehrmals wiederholen).
  5. Gebt nun den Weißkohl, die Möhren und die Zwiebel mit dem Sesamöl in eine Pfanne und schmort dies ein paar Minuten an.
  6. Gebt jetzt die Zucchini und die Mungbohnen hinzu.
  7. Nehmt das frei gewordene Sieb zur Hand und gießt eure Glasnudeln ab.
  8. Gebt die Soja- und Austernsoße in eure Gemüsemischung und gart das Gemüse fertig. Es sollte nicht zu weich werden.
  9. Rührt jetzt die Glasnudeln mit ein, nehmt die Pfanne vom Herd und lasst die Mischung etwas ziehen und abkühlen. Ich hatte noch etwas Hühnchenbrust vom Vortag, das ich klein geschnitten und mit reingegeben habe.

Variante 1: Reisnudel-Frühlingsrollen-Pops

  1. Es sind ca. 30-40 runde Reispapierblätter in einer Packung und ihr braucht nur 1/2 Blatt pro Rolle. Eine Packung reicht euch daher länger und das Reispapier ist auch super lange haltbar.
  2. Nehmt ein Geschirrtuch und feuchtet es gut an, damit das Reispapier beim Wickeln nicht kleben bleibt. Auch solltet ihr euch einen Teller für die Wickel herrichten und auf jeden Fall einfetten. Nehmt dafür Öl oder einfach Backtrennspray.
  3. Legt auch eure Schere mit dazu, damit ihr das Reisblatt durchschneiden könnt, nachdem ihr es in einer Schüssel mit warmem Wasser getaucht oder unter warmen Wasser unter dem Wasserhahn angefeuchtet habt.
  4. Das Papier wird sofort biegsam und kann geschnitten werden. Stützt das Reispapier nach dem Befeuchten einfach auf dem feuchten Geschirrtuch ab, schneidet es in der Mitte durch und legt dann die beiden Hälften nebeneinander auf euer Tuch. Das Papier wird mit der Zeit immer weicher und kann nach kurzer Zeit schon gerollt werden.
  5. Nehmt einen gehäuften EL eurer Füllung und platziert diese in das untere Drittel eurer Reispapierhälfte.
  6. Klappt zuerst die Seiten zusammen. Diese kleben sehr gut aneinander, also passt auf beim Falten, denn korrigieren wird schwer :).
  7. Klappt dann die untere Kante ein und rollt den Wickel von unten nach oben auf.
  8. Nach diesem Vorgang solltet ihr einen Wickel haben, der etwas aussieht wie ein dickes Marshmallow.
  9. Legt den Wickel auf euren eingefetteten Teller und verfahrt weiter so, bis ihr eure Wunschanzahl an Pops zusammen habt.
  10. Fettet euren Cake-Pop-Maker ein und wartet bis er heiß ist.
  11. Wälzt eure Wickel kurz in der Schüssel mit Öl und gebt sie dann in das Gerät, Drückt den Decken gut aber mit Gefühl runter und backt die Pops, bis sie schön braun und knusprig sind.

Backzeit: ca. 6-7 min (pro Füllung)

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Variante 2: Blätterteig-Frühlingsrollen-Pops

  1. Rollt euren Blätterteig aus, damit ihr ein großes Rechteck habt.
  2. Belegt euer Rechteck gleichmässig mit eurer Füllung und lasst an der unteren langen Kante ca. 3-5 cm Platz, damit eure Rolle nach dem Aufrollen gut zusammenkleben kann.
  3. Bestreicht die unteren Zentimeter der langen Kante mit Milch oder Wasser und rollt mit Hilfe des Backpapiers (das bei eurem Blätterteig automatisch mit dabei ist) eure Rolle von der langen Seite her auf.
  4. Bepinselt eure Rolle nun mit etwas Milch und schneidet sie danach in 24 gleichmäßige Schnecken/Scheiben mit ca. 1-2 cm Dicke. Achtet darauf, dass ihr beim Schneiden nicht zu viel drückt, damit die Füllung an ihrem Platz bleibt. Am besten klappt das bei mir mit einem zackigen Brot- oder Gemüsemesser.
  5. Fettet euren Cake-Pop-Maker ein und wartet bis er heiß ist.
  6. Gebt eure Schnecken nun hochkant in das Gerät und backt die Pops, bis sie schön braun und knusprig sind.

Backzeit: ca. 6-7 min (pro Füllung)

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