Profiteroles-Pops

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Ich wollte schon ewig mit Brandteig und dem Cake-Pop-Maker experimentieren. Der gebackene Teig kann nämlich wunderbar (ohne Füllung) eingefroren werden. So kann man nach Lust und Laune Pops auftauen und ganz spontan jeweils mit einer Cremefüllung/Sahnefüllung nach Wahl pimpen. Wenn man mal keine Zeit zum Backen hat oder öfter mal spontanen Besuch bekommt, ist das eine tolle Sache. Auch für Geburtstage und Buffets, weil sich alles so toll vorbereiten lässt.

Das nächste Mal werde ich noch Lebensmittelfarbe in den Teig rühren, um bunte Profiteroles-Pops herzustellen. Vielleicht ja zu Ostern und dann von außen mit lustigen Zuckerperlen verzieren. Lecker fände ich auch eine Limetten-Joghurtcreme mit Erbeerstückchen…

Keine Angst – Brandteig ist super einfach.

Zutaten für (3 Füllungen – 36 Pops)

Für den Teig:

  • 60 g Butter
  • 250 ml Wasser
  • 1 Prise Salz
  • 200 g Mehl
  • 3 L-Eier oder 4 M-Eier

Für eine Vanillecreme-Füllung:

  • 2 EL Speisestärke
  • 3 Eigelb
  • 250 ml Milch
  • 5 EL Zucker
  • Vanillepaste oder das Mark einer Vanilleschote
  • 1 Becher Sahne
  • 1 Packung Sahnesteif

Topping:

  • nach Geschmack z. B. Puderzucker oder Schokoglasur oder Ganache

 

  1. Fangt am besten mit der Creme an, wenn ihr die leckeren Profiteroles-Pops direkt essen wollt. So kann die Creme in Ruhe kalt werden.
  2. Für die Creme habe ich alle Zutaten bis auf die Sahne in einen Topf und gegeben und unter dauerhaftem Rühren mit einem Schneebesen aufgekocht. Sobald die Masse kocht dickt sie sofort gut ein.
  3. Nehmt den Topf nun vom Herd und rührt noch eine Weile weiter, damit keine Klumpen entstehen.
  4. Füllt die Masse in eine kalte Schale und deckt sie oben (also direkt auf der Masse) mit einer Frischhaltefolie ab, damit sich mit dem Erkalten keine Haut bildet.
  5. Schlagt nun die Sahne mit dem Sahnesteif steif und stellt diese in den Kühlschrank, bis eurer Vanillepudding kalt ist.
  6. Fangt jetzt mit dem Brandteig an. Hierfür gebt ihr Wasser, Butter und Salz in einen Topf und bringt den Inhalt zum kochen.
  7. Wenn das Butter-Salz-Wasser kocht gebt ihr das Mehl in einem Schwung dazu und rührt sofort kräftig um, bis sich ein homogener, fester Teig bildet, der sich vom Rand des Topfes löst. Nehmt dafür auf jeden Fall einen stabilen Rührlöffel. Ich nutze gerne einen Holzlöffel.
  8. Nehmt nun den Topf vom Herd und rührt kräftig ein paar Mal durch den Teig (ihr knetet ihn quasi mit dem Rührlöffel etwas durch).
  9. Danach stellt ihr den Topf zurück auf den Herd und rührt/knetet den Teig solange, bis sich am Topf unten ein weißer Belag bildet. Es dauert nur 1-2 min und euer Teig ist fertig. Dieser Vorgang nennt sich „Anbrennen“, von dem der Teig seinen Namen hat.
  10. Nehmt den Topf jetzt vom Herd (die Kochplatte schaltet ihr jetzt aus) und gebt den Teig in eine kalte Schüssel. Der Teig muss etwas abkühlen, bevor die Eier eingerührt werden.
  11. Sobald der Teig 45 Grad oder weniger hat, könnt ihr mit dem Einrühren der Eier beginnen. Ich empfehle euch, das mit einer Küchenmaschine, dem Thermomix oder einem Handrührgerät (Knethaken) zu machen, da es von Hand zwar geht, aber wirklich ein echter Kraftakt ist.
  12. Die Eier werden nun einzeln in den Teig gerührt bis sich jeweils eine homogene Masse ergibt. (Nicht erschrecken, wenn es anfangs überhaupt nicht danach aussieht. Ihr braucht einfach ein bisschen Geduld). Im Thermomix habe ich alle 4 Eier nacheinander innerhalb einer Gesamtdauer von 3 min auf Teigstufe eingerührt. Die Eier habe ich dabei jeweils über die Öffnung im Deckel nacheinander zugegeben.IMG_1117
  13. Den Teig könnt ihr nun in einen Spritzbeutel mit großer Lochtülle (oder ohne Tülle) füllen und beiseite stellen.
  14. Jetzt fettet ihr euren Cake-Pop-Maker ein und schaltet das Gerät an.
  15. Sobald euer CPM heiß ist, könnt ihr die Formen befüllen. Wichtig ist hierbei, dass ihr die Halbkugelform nicht voll sondern max. zur Hälfte (ja die Hälfte der Halbkugel 😉 ) befüllt. Solltet ihr ein Gerät mit Arretierung haben, dann achtet darauf, dass diese nicht einschnappt und sich der Deckel im Zweifel während des Backvorgangs anheben kann. Das ist wichtig, denn wenn die Formen zu voll sind, würde sonst unnötig Druck entstehen. Ich steche den Teig beim Befüllen der Formen direkt an der Tülle mit einer Kuchengabel ab – es ist trotzdem eine etwas klebrige Angelegenheit, aber nach 3-4 Pops habt ihr sicher den Dreh raus.IMG_1120
  16. Bitte öffnet den Deckel während des Backens nicht, damit die hübschen Pops nicht zusammenfallen.
  17. Backt die Pops goldbraun, entnehmt sie und lasst sie auf einem Teller komplett erkalten, bevor ihr sie befüllt oder einfriert.
  18. Jetzt könnt ihr eure Creme fertigstellen. Rührt dazu den kalten Vanillepudding kräftig durch und rührt dann eure steifgeschlagene Sahne unter. Mit Hilfe einer Spritze oder eines Spritzbeutels mit spitzer Tülle könnt ihr nun in die Pops stechen und diese mit der leckeren Creme befüllen.
  19. Am Ende könnt ihr noch Puderzucker oder geschmolzene Schokolade auf die Profiteroles-Pops geben und genießen.
  20. Ich habe in meinem Beispiel eine Art Ganache gemacht. Hierfür habe ich 50 ml Sahne in einem Topf erhitzt und dann 100 g Schokolade eingerührt. Die Masse könnt ihr mit einem Löffel oder einem Pinsel auf eure hübschen Kugeln geben und nach Herzenslust weiter verzieren.

 

Backzeit: 10 min pro Füllung

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