Käsekuchen-Pops

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Ich liebe Käsekuchen und auch mein Mann ist ganz verrückt danach. Allerdings dauert es immer sehr lange, bis der Kuchen zum einen gar und dann vollständig abgekühlt ist. Am besten schmeckt er, wenn man ihn einen Tag früher macht.

Doch was, wenn man mal kurz ein kleines Stück Käsekuchen haben möchte? So ein Happs zum Kaffee oder als schnellen Nachtisch? Geht das mit dem Cake-Pop-Maker überhaupt?

Eins war klar: Ohne Mürbteig wird es eine Sauerei und wohl nicht klappen und aus Mürbteig und flüssiger Füllung kann man nicht einfach Kugeln formen.

Dank Onlineshopping gibt es aber eine Lösung: Silikonformen für Halbkugeln. Die habe ich mir bestellt. Zusammen mit meiner Gefriertruhe konnte der Traum wahr werden. Das Schöne daran ist, dass man die Halbkugeln nachdem sie gefroren sind in einen Beutel umfüllen und neue Halbkugeln machen kann, ohne unendlich viele Silikonformen kaufen zu müssen. Die Käsekuchenmasse und den Teig könnt ihr locker über 1-2 Tage verbrauchen (in Formen einfrieren). Ihr könnt also am einen Abend starten und am nächsten Tag die gefrorenen Halbkugeln direkt in einen Gefrierbeutel umfüllen. Danach nehmt ihr einfach eure Silikonformen erneut und befüllt diese sofort mit dem Rest eures Teiges und der Füllung aus dem Kühlschrank (und friert die Formen natürlich auch wieder ein).

Ehrlicherweise ist die Zubereitung ein bisschen tricky und kein klassisches Einsteigerrezept. Ich bin mir aber sicher, ihr schafft das!

Der Vorteil: Ihr könnt unterschiedliche Pops vorbereiten, einfrieren und bei Bedarf super schnell frisch aufbacken. Ein Traum für meinen stressigen Alltag.

Ich werde mich also demnächst weiteren Gefrierexperimenten und Rezeptideen widmen und habe da auch schon so allerhand Ideen …

Zutaten (für 2 Füllungen – 24 Pops)

Für den Teig:

  • 250 g Mehl
  • 125 g Butter in Stücken
  • 100 g Zucker
  • 1 Ei
  • 1 Prise Salz

Für die Füllung:

  • 125 g Speisequark
  • 1 EL Vanillepuddingpulver
  • etwas Limetten- oder Zitronenabrieb (Schale)
  • 0,5 TL Agar Agar
  • 35 g Zucker
  • 1 EL Öl
  • 75 ml Milch
  • 1 Ei
  • nach Geschmack etwas Vanille oder 2 Tropfen Buttervanille
  1. Alle Zutaten für den Teig in den Mixtopf geben und 7 Sekunden bei Stufe 5 zu Krümeln verarbeiten.
  2. Jeweils einen gehäuften TL Krümel in die Silikonhalbkugel geben und die Form auskleiden. Am einfachsten ging das bei mir, wenn ich mit dem Daumen in der Mitte ein Loch reingedrückt habe und dann erst den Rand geformt.
  3. Achtet darauf, dass die Halbkugeln auch wirklich bis zum Rand ausgefüllt sind und der Boden nicht zu dünn ist oder Löcher hat, da er euch sonst beim Herausholen aus dem Cake-Pop-Maker zerbricht und die leckere Füllung ausläuft.
  4. Stellt eure Silikonformen nun auf ein Brett oder kleines Tablett. Die Formen sollten sicher stehen und mit dem Untergrund zusammen in die Gefriertruhe gestellt werden können. Das macht es einfacher, die Masse ohne größere Sauerei einzufrieren :).
  5. Jetzt die Zutaten für die Füllung in den Mixtopf geben (ihr braucht ihn nicht vorher ausspülen) und 30 Sekunden auf Stufe 3.5 mixen.
  6. Am besten ihr gebt die Füllung in ein kleines Milchkännchen (aber macht diese immer nur halb voll) und füllt dann vorsichtig eure Halbkugeln. Lasst ein bisschen Luft, damit sich die Masse beim backen später etwas ausdehnen kann.
  7. Jetzt alles in den Gefrierschrank und am besten über Nacht einfrieren lassen (oder natürlich länger).
  8. Da euer Backwerk kein Backpulver enthält ist das Einfrieren der Rohmasse überhaupt kein Problem und super praktisch!
  9. Wenn ihr Lust auf Käsekuchen-Pops habt, entnehmt immer zwei Hälften für einen Pop und backt ihn im vorgeheizten, gut eingefetteten Cake-Pop-Maker aus

Backzeit: 6-7 min pro Füllung

Natürlich könnt ihr das Rezept auch ohne Thermomix zubereiten. Verknetet hierzu alle Teigzutaten zu einem homogenen Teig und stellt ihn vor der Weiterverarbeitung mindestens 1 h kalt. Die Füllung könnt ihr mit einem Handrührgerät oder Mixer vermischen. Ansonsten einfach wie oben beschrieben vorgehen ;).

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